Spieltheorie ist die mathematische Untersuchung strategischer Interaktionen zwischen rationalen Entscheidungsträgern. Begründet von John von Neumann und Oskar Morgenstern 1944 und revolutioniert durch John Nashs Gleichgewichtskonzept 1950, ist sie heute unverzichtbar für Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Biologie und Informatik.
Im Kern fragt die Spieltheorie: Was geschieht, wenn die beste Wahl davon abhängt, was andere wählen? Die Antwort ist oft überraschend — individuell rationales Verhalten führt häufig zu kollektiv irrationalen Ergebnissen. Das Gefangenendilemma zeigt, warum Kooperation so schwierig ist. Die Tragik der Allmende zeigt, warum gemeinsame Ressourcen erschöpft werden. Die Auktionstheorie zeigt, warum man seinen wahren Wert bieten sollte.
Diese Simulationen ermöglichen es Ihnen, mit den grundlegenden Modellen der Spieltheorie zu experimentieren, Nash-Gleichgewichte aus strategischer Interaktion entstehen zu sehen und zu entdecken, warum das «rationale» Ergebnis oft nicht das «gute» Ergebnis ist.